Mein allererstes Youtube-Tutorial …

… daher, seid bitte gnädig mit Eurer Kritik. Es hat mich extreme Selbstüberwindung, 20 Minuten Schnappatmung in eine Papiertüte und ungefähr 5 Anläufe gekostet. Und, ich bin davon überzeugt, ich werde mich nie, niemals, daran gewöhnen, mich selbst auf Video zu sehen. So ziemlich das komischste aller komischen Gefühle. Lange Rede, kurzer Sinn, hier ist das Video:

Favorit Nr. 1 – Younique 3D Fiber Lash Mascara

Nochmal ein Sprung in die Vergangenheit, über den Tag an dem ich endlich, ENDLICH, nach langem Warten, meine Younique 3D Fiber Lash Mascara in den Händen hielt. Das war am 19. Februar 2015. Ich hatte bereits so ziemlich jedes Youtube Tutorial über diese Mascara gesehen und meine Erwartungen waren hoch, um es bescheiden zu formulieren.

Younique productsDie Mascara ist DAS Aushängeschild der Firma. Sie kommt in einem Kästchen, ähnlich einem Brillenetui und besteht aus zwei Mascara-Fläschchen. Das eine enthält ein Gel und nennt sich „moodstruck transplanting gel“ und das andere die Fasern, „moodstruck natural fibers“, die zu 100% aus Grüntee bestehen. „moodstruck“ bedeutet so viel wie, von der Laune geküsst.

US-1017-00-alt4Die Anleitung ist, erst das Gel auftragen. Langsam arbeiten, die Wimpern müssen gut mit dem Gel bedeckt sein. Dann sofort, so lange das Gel noch feucht ist, vorsichtig die Fasern aufstreichen, nicht direkt am Wimpernkranz beginnen, damit man keine Fasern ins Auge bekommt.  Die Fasern leicht antrocknen lassen und dann nochmals gut mit dem Gel fixieren.

Das Ergebnis sollen Wimpern sein, die aussehen wie falsche Wimpern. Das ist das Versprechen. Ich habe mal Younique 3D Mascara bei Youtube eingegeben und siehe da, gefühlte 5 Millionen Videos die genau diese Mascara zum Thema haben. Jetzt muss ich sagen, ich als Asiatin habe Wimpern die praktisch nicht der Rede Wert sind. Sie machen ihren Job, aber für dekorative Zwecke absolut ungeeignet. Also dachte ich mir, wenn diese Wimperntusche es schafft, aus meinen Flusen, auch nur eingermassen ansehnliche Wimpern zu zaubern, dann fang ich auch an, das Zeug zu verticken.

IMG_0190Hier ist das Ergebnis                                         ==>

Was meint Ihr? Für jemand der normalerweise unsichtbare Wimpern hat, ist das doch ein ziemlich gutes Ergebnis!

 

 

 

 

 

Younique – Kosmetik nach dem Vorbild der Natur

In Deutschland gibt es keine einheitlichen Richtlinien, nach denen sich ein Produkt Naturkosmetik nennen darf. Es gibt verschiedene Verbände, die eine entsprechende Zertifizierung anbieten. Da Younique in Deutschland noch nicht auf dem Markt ist, greife ich auf amerikanische Quellen zurück.

Laut dem amerikanischen National Ingredient Resource Center (NIRC) darf sich ein Produkt Naturkosmetik nennen, wenn die Inhaltsstoffe zu 95% natürlichen Urspungs (d.h. pflanzlichen, mineralischen oder tierischen Ursprungs) sind. Die verbleibenden 5% können Inhaltsstoffe sein, die nicht diesen Kriterien entsprechen, dürfen jedoch keine künstlichen Duft- und Farbstoffe oder schädlichen Füllstoffe enthalten.

_4781016_origJedes einzelne Produkt von Younique ist auf Naturbasis und die meisten entsprechen tatsächlich den Kriterien für Naturkosmetik. Younique nutzt sowohl natürliche Stoffe, wo möglich aus kontrolliert biologischem Anbau, als auch nicht-toxische, synthetische Stoffe, in Fällen, in denen sich kein vergleichbarer Stoff in der Natur findet. Obwohl die Idee, ein zu 100% natürliches Produkt zu schaffen, durchaus reizvoll ist, so darf man nicht aus den Augen verlieren, dass das nicht notwendigerweise auch heißt, dass diese Stoffe alle sicher für die Hautpflege sind. Tatsächlich kann das Fehlen effektiver Konservierungsmittel zu Problemen wie Hautreizungen und Ausschlägen führen. Es ist daher notwendig, bestimmte Arten von synthetischen, nicht-toxischen Konservierungsstoffen zu nutzen, um sicherzustellen, dass das Produkt keine gesundheitsschädlichen Nebenwirkungen hat.

Die negative Presse um die Nutzung von Parabenen mag den Eindruck erwecken,  dass alle synthetischen Konservierungsstoffe toxisch oder krebserregend seien. Das ist natürlich nicht der Fall. In einer idealen Welt könnten wir hingehen und einfach Blätter und Samen von Bäumen und Pflanzen pflücken, sie zermahlen und den Produkten beimischen, um so ein sicheres und effektives Konservierungsmittel zu erhalten. In der realen Welt ist das nicht machbar. Einige natürliche Konservierungsstoffe werden aus Pflanzen gewonnen, unterlaufen aber dennoch einem chemischen Prozess, um sie in brauchbare und effektive Stoffe zu verwandeln, die stark genug sind Bakterien und Pilze zu bekämpfen und zu verhindern. Es muss also ein Balance gefunden werden zwischen Effizienz und Sanftheit zur Haut, in anderen Worten, ein Konservierungsmittel, das nicht nur nicht-toxisch ist, sondern auch keine Hautirritationen oder allergische Reaktionen hervorruft.

Es gibt viele synthetische Stoffe, die sicher und nicht-toxisch sind. Umgekehrt gibt es jede Menge natürlich vorkommende Stoffe, die als toxisch gelten und die keiner für Hautpflege nutzen möchte. Aus der Perspektive von Younique und der hauseigenen Forschung ist es entscheidender, ein Produkt zu entwickeln das für alle Hauttypen gut verträglich ist, als den Fokus ausschließlich auf den zu 100% natürlichen Ursprung und kontrolliert biologischen Anbau zu richten.

11188497_1046488865379526_3674712970010179149_nAlle Mineral Make-up Artikel (Pigmente, Concealer, Rouge) sind zu 100% auf reiner Mineralbasis gemacht, ohne Füllstoffe, Talk, Parebene, künstliche Konservierungsstoffe, Öle, etc. Die Farben sind Derivate der Mineralien, also keine künstlichen Farbzusätze.

Für die Pinsel aus Pony- oder Caprahaar (Ziegenhaar) wurden die Haare auf tiergerechte Art gewonnen. Es muss darauf hingewiesen werden, dass bei jemandem, der eine extreme Tierhaar-Allergie hat, eine allergische Reaktion eintreten könnte.

Metallene Bestandteile sind aus Kupfer und daher rostfrei.

Alle Produkte auf Mineralbasis sind zu 100% natürlich, glutenfrei, hypoallergen und parebenfrei. Sie wurden nicht an Tieren getestet und Younique ist gerade dabei Schritte in Richtung einer entsprechenden Zertifizierung zu unternehmen.

London – immer eine Reise wert

… obwohl ich von London so gut wie nix gesehen habe. Aber diese Reise war in Bezug auf so viele andere Dinge extrem wertvoll.

Reisen ohne Kind

Boathouse, PutneyEin Träumchen! Es waren tatsächlich nur ich, ein kleiner Trolley in Handgepäckgröße und meine Handtasche. Ich muss allerdings sagen, hätte ich das, was vor mir lag, mit Kind bewältigen müssen, wäre ich vermutlich am Ende den Erschöpfungstod gestorben. Einchecken und Fliegen geht ja noch, aber dann, Ankunft Gatwick North. Der Express nach London Victoria Station geht aber ab Gatwick South und meine lieben Leut, das sind gefühlte 100 Kilometer, die man da zurücklegen muss. Zu Fuss!!! Die Vorstellung, die Strecke mit Gepäck UND Kind zurückzulegen, jagt mir im Nachhinein noch Schauer über den Rücken. Gottseidank, waren es ja nur ich und Mini-Trolley und so haben wir es unerschöpft aber ziemlich ausgehungert zur Victoria Station geschafft, wo ich bereits von Laura erwartet wurde. Dann nochmal U-Bahn nach Putney, Gepäck in Laura’s Wohnung abgeladen und auf ins Pub. Was soll ich sagen, es war phantastisch. Das Pub hatte eine Sonnen-Terrasse direkt an der Themse. Strahlendblauer Himmel und ebensolcher Sonnenschein und erstmal ein Weissweinschorle auf nüchternen Magen. Das Leben könnte nicht besser sein.

Der Nachmittag mit Laura Mercurio

21624c5Auch wenn ich nicht unerwähnt lassen wollte, wie angenehm es ist, seine geschäftlichen Besprechungen im Freien, mit einem leckeren Drink, zu führen, war das alles natürlich nicht (nur) zum Spass. Zum einen habe ich das erste Mal live erlebt, wie das Gehirn eines Entrepreneurs funktioniert. Aus jedem Gedankenfunken den ich hatte, konnte Laura sofort eine komplette Idee spinnen, sei es als neuen Blog-Post oder Möglichkeiten wie ich mein Business in Zukunft aufziehen könnte. Ich bin aus diesem Nachmittag nicht nur leicht angetrunken, sondern auch mit einer Liste von Anregungen für meinen Blog und für die Produkteinführung von Younique im Sommer gekommen. Die grosse Erkenntnis, die ich aus diesem Nachmittag mitgenommen habe ist, man muss mit Leuten reden, die genau so denken wie man selbst. Dann können daraus grosse Ideen entstehen. Wie Feuersteine, ein Feuerstein allein kann keine Funken schlagen, aber Zwei, wenn sie richtig aufeinander geschlagen werden, können ein ganzes Feuer entfachen. 

Der Tag mit Jennifer Oatham

11071752_10153145812891287_4691685834501783999_nDer Tag mit meiner zukünftigen Sponsorin war erfolgreich in ganz anderer Hinsicht. Zur Erläuterung im Network Marketing wird diejenige Person Sponsor genannt die Dich angeworben hat. Diese Person übernimmt dann Mentoring/Coaching Aufgaben. Das hat nichts mit Geld zu tun, wie der Begriff im Deutschen vermuten lassen würde, sondern wirklich nur Unterstützung und Training. Jen lebt in Broxbourne, ein kleines Städtchen nordöstlich von London und es war eine halbe Weltreise, um von Putney, das südwestlich von London liegt, bis zu ihr zu kommen. Aber ich habe es geschafft und habe so endlich die Frau kennengelernt, die für die ganze Unruhe im Hause Mülder seit Mitte Februar verantwortlich ist. Jen ist Mama von 2 Kindern, arbeitet freiberuflich als Make-up Artist für Hochzeiten und ist seit einiger Zeit begeisterte Younique Presenterin. Von ihr habe ich eine Produktschulung bekommen, habe noch mehr über die Firma Younique erfahren und habe eine weitere Person aus meine Upline kennengelernt, Liz Burden. Wir drei Mädels hatten ein wunderbares Mittagessen im Freien, mit selbstgemachter Lasagne, Weisswein und inspirierenden Gesprächen und ich dachte bei mir, wenn mein Berufsleben so in Zukunft aussieht, kann ich mich ja mal sowas von nicht beklagen.

Mit einem Köfferchen voll Produkten und einem Kopf voll Ideen und Anregungen bin ich am späten nachmittag abgereist in Richtung Milton Keynes, wo ich gute Freunde aus unserer Shanghaier Zeit getroffen habe. Am nächsten Morgen bin ich in Richtung Deutschland aufgebrochen und bin erschöpft aber glücklich in die Arme meines kleinen und grossen Mannes gesunken.

Fazit: Die Reise hat sich auf so vielen Ebenen gelohnt, dass ich sie gar nicht alle hier aufzählen kann. Ich bin voller Energie und Ideen und kann es gar nicht mehr erwarten, dieses große Abenteuer mit Younique zu starten. 

 

 

London here I come …

Nach einer kleinen Pause, die den Osterferien und einem dringend benötigten Familienurlaub am Lago Maggiore, geschuldet war, melde ich mich heute zurück. Und was für eine Aufregung! Morgen fliege ich nach London. Ganz allein! Ohne Mann oder Kind im Schlepptau! Fühlt ihr die Freiheit, die ich meine?

Das letzte Mal alleine gereist bin ich, glaub ich, Anfang 2010. Morgen soll es losgehen. Nur ich. Kleiner Carry-on Trolley. Handtasche. That’s it! Kein schreiendes Kind im Arm, das natürlich getragen werden will, obwohl man durch den ganzen mühseligen Prozess gegangen ist, den Buggy bis zum Flieger durchzuchecken. Das einem natürlich gerade dann auf das T-Shirt kotzt wenn der Aufruf zum Boarding kommt und man theoretisch mit Kind als erstes den Flieger besteigen dürfte. Nach notdürftiger Reinigung, dann endlich den Sitz gefunden und siehe da, Gepäckfach natürlich voll. Jeder der schonmal mit Kind gereist ist, weiss, das Handgepäck gleicht eher einem Schrankkoffer. Zumindest schafft man es als Mama, den Inhalt eines Schrankkoffers irgendwie in die Wickeltasche zu stopfen, heisst auch, da ist kein Quetschen oder Nachgeben mehr möglich. Also, Wickeltasche in den Fussraum unter den Sitz des Vordermannes. Beinfreiheit, ade! All das während man mit einem Arm das sich windende Kind festhält und sich unter den bereits sorgenvoll gerunzelten Blicken der umsitzenden Passagiere versucht auf seinen Sitz zu schlängeln. Kein Auf- und Abwandern in Flugzeuggängen, immer im Weg von Drinks und Essen servierenden Flugbegleiterinnen (an dieser Stelle will ich sagen: „IHR MÄDELS SEID DER HAMMER!“ – Unter welchen Umständen ihr da oben immer freundlich und hilfsbereit bleibt, ist echt beeindruckend.) … ich schweife ab …

10646937_10153104727716550_4612097405974445365_nWie gesagt, morgen also nur ich. Vielleicht gönne ich mir den Luxus und kauf mir ein Magazin am Flughafen, das ich dann ganz in Ruhe lese. Oder ich mach einfach gar nix. Sitze im Flugzeug und genieße, beide Hände und den Schoß frei zu haben. Leider dauert der Flug von Stuttgart nach London ja nur knapp anderthalb Stunden.

Zurück zum Thema, Network Marketing. Grund für meinen Besuch ist zum einen, endlich meine Sponsorin, Jennifer Oatham, persönlich kennenzulernen. Jennifer ist Make-up Artist und ich hoffe, sie schafft es, mir beizubringen mich endlich ordentlich zu schminken, d.h. einen ganzen Tag lang nix tun außer mit Make-up spielen. Da kann ich nur sagen, Cooler Job! Zum anderen werde ich mich mit einem Coach für Unternehmensgründer treffen, Laura Mercurio. Sie ist eigentlich „nur“ eine Bekannte über eine Freundin, hat sich aber in den letzten Wochen als eine überaus wertvolle Quelle für Informationen erwiesen. Und ich beginne langsam das System von Netzwerken und warum die Pflege derselben so wichtig ist, zu verstehen. Eine kleine Begegnung vor bald 6 Jahren, in denen wir nur über Facebook verbunden waren. Ein kleiner Kommentar hier, ein „Like“ dort hat dazu beigetragen, eine Verbindung aufzubauen, die jetzt Früchte trägt. Ich kann es also gar nicht erwarten, morgen in diesen Flieger zu steigen und den Gedankenaustausch mit meinen beiden Mentorinnen zu starten.