Younique und die Frage „Warum seid ihr eigentlich so teuer?!“

Weil diese Frage immer wieder auftaucht, und vor allem die Aussage „Was? Soviel kostet das?! Da kann ich ja auch High-End Kosmetik kaufen!“ bei mir dazu führt, dass dieser kleine Nerv unter dem Auge zu zucken anfängt 😤 … Hier ein Video, in dem ich Euch meine Gedanken zum Thema High-End Kosmetik und der Frage wie „High-End“ eigentlich definiert wird, mitteile. Es ist ein bissle länger geworden, offenbar habe ich zu diesem Thema einiges zu sagen (<= 📢📢📢).

Wie immer freue ich mich Eure Meinungen zu hören, entweder hier in den Kommentaren oder Ihr findet mich auf Facebook oder Youtube unter Eva Muelder.

Das Gesetz der Anziehung und wie es Anwendung im Team-Aufbau findet

Das Gesetz der Anziehung beschreibt eigentlich „nur“, dass Gleiches, Gleiches anzieht. Das „nur“ in Anführungszeichen, weil das oftmals gar nicht so einfach ist. Gerade im beruflichen Leben erfordert das sehr viel Arbeit an sich selbst und kontinuierliche Persönlichkeitsentwicklung.

Zusammengefasst bin ich der Meinung, dass man von anderen nur verlangen kann, was man auch selber zu leisten bereit ist.

 

Sponsor – national oder international

Um nochmal auf das Thema Sponsor zurückzukommen. Bei der Wahl eines internationalen Sponsors sind die folgenden Punkte zu berücksichtigen:

  • Spreche ich die Sprache meines Sponsors gut genug, dass ich von den Trainingsmaterialien und -gruppen profitieren kann?
  • Unter Umständen kennt sich mein Sponsor mit meinem lokalen Markt und Gegebenheiten nicht aus und kann mir nicht mit Methoden, Tips und Tricks weiterhelfen. Bin ich selbstmotiviert und initiativ genug, die fehlende Unterstützung in diesem Bereich zu kompensieren.
  • Aller Wahrscheinlichkeit nach ist das Team meines möglichen internationalen Sponsors in meinem Land relativ klein, eventuell bin ich sogar die Einzige. Das heisst, der Fokus meines Sponsors liegt unter Umständen nicht bei mir und meinem Markt, sondern auf dessen Heimatmarkt, wo er/sie das größere Team zu betreuen hat.

Das Gleiche gilt natürlich auch im Umkehrschluss, wenn ich versuche in einem anderen Land zu sponsorn.

Sponsoring im Network Marketing

Weil ich immer wieder darauf angesprochen werde, ob man den Sponsor wechseln kann, heute ein Appell an alle, die sich überlegen, ins Network Marketing einzusteigen.

Schaut Euch Euren Sponsor genau an. Nehmt Euch die Zeit, diesen auf Herz und Nieren zu prüfen, ob diese Person Euch auch die Unterstützung geben kann, die Ihr benötigt.

Es macht mich immer wieder traurig von Mädchen zu hören, die von ihrer Sponsorin alleine gelassen wurde und unglücklich mit dem Verlauf ihres Business ist.

Versteht mich nicht falsch, die Sponsorin ist nicht dazu da, für Euch Euer Business zu arbeiten, aber sie ist dafür da, Euch mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und Euch die Werkzeuge an die Hand zu geben, die es Euch ermöglichen in dem Business erfolgreich zu sein. Und gerade das Online Business auf Facebook ist für viele Neuland.

Wie immer freue ich mich auf Euer Feedback und Eure Kommentare.

💋

Wie werde ich zur „Younique-Lady“

Heute ein kleines Video zum Thema „Branding Yourself“, d.h. wie bringe ich mein Umfeld dazu, mich sofort als diejenige, die Younique-Produkte verkauft, wahrzunehmen.

Favorit Nr. 2 – Stiff Upper Lip – Lip Stain

11043005_10153067357731550_2562209839722290663_nIch liebe, liebe, liebe Lippenstift. Selbst in der Zeit, in der ich mich überhaupt nie geschminkt habe, habe ich zumindest schnell einen Lippenstift aufgetragen, bevor ich aus dem Haus gehuscht bin. ABER … ich bin kein Fan von Lippenstiftspuren und das dauernde Nachschminken liegt mir auch nicht. Es gibt ja verschieden Marken, die kussfesten Lippenstift schon seit Jahren anbieten. Allerdings, haben diese bei mir immer angefangen zu bröseln, und das obwohl ich mit dem dazugehörige Fettstift nachgelegt habe was das Zeug hielt.

11083594_10153100585891550_3386039068720812454_nDiese Zeiten sind vorbei. Der Lip Stain von Younique hält einfach Bombe! Mittlerweile gehört er zu meinem Morgenritual wie das Zähneputzen. Selbst wenn ich weiss, dass ich den ganzen Tag nur im Haus rumgammel, der Lip Stain kommt drauf, einfach deswegen, weil einmal aufgetragen, kann ich ihn einfach vergessen und habe dennoch schön geschminkte Lippen. Ich kann Tee trinken ohne Spuren an der Tasse zu haben. Ich kann meinen Kleinen abknutschen bis er quietscht und sagt „MAMA! Kein KUSS! Ich habe gesagt KEIN KUSS!!!“ ohne dass er aussieht als ob er in den Farbtopf gefallen wäre. Bei super fettigem Essen, oder bei Gerichten, die man aus der Hand isst, wie Burger, Kebab, etc. pp., hält er nicht so gut. Bei allem, was zivilisiert mit Messer und Gabel gegessen wird, hat er gute Chancen auch das Mittagessen unbeeinträchtigt zu überstehen.

Hier mal wieder ein kleines Tutorial dazu. Bitte fragt mich nicht, was ich am Ende mit der Teetasse wollte. Sollte wohl nochmal eine Beweis-Vorführung werden … ach ja, der Weg zur Perfektion ist lang und steinig …

 

 

Vorstellung der Firma Younique

Die Firma Younique wurde im September 2012, in Utah, USA gegründet. Gründer sind das Geschwisterpaar, Derek Maxfield und Melanie Huscroft. Derek Maxfield hatte vor Gründung der Firma Younique ein IT-Unternehmen, das er verkauft hat. Aus dem Erlös des Verkaufs hat er die Firma Younique gegründet. Die Firma ist zu 100% eigentümerfinanziert und schuldenfrei, d.h. es steht kein Finanzunternehmen dahinter, dessen Auflagen man erfüllen muss. Derek Maxfield und Melanie Huscroft haben daher die Freiheit, ihre Ideale in und mit dieser Firma zu realisieren.

Younique wird als eine der am schnellsten wachsenden Firmen im Bereich Direct Sales gehandelt. Kleines Zahlenbeispiel, im November 2012, kurz nach Gründung, hatte das Unternehmen einen Umsatz von ca. 60.000 US Dollar gemacht. Im November 2014, also genau 2 Jahre später, war es bereits ein Umsatz von ca. 39 Millionen US Dollar. Wir sprechen hier von Umsätzen im Monat, nicht Jahresumsätzen.

Ausserhalb den USA, ist Younique in den Ländern Kanada, Australien, Neuseeland und England vertreten. Im Moment läuft gerade der „Race-to-Start“ für Mexiko, d.h. im Moment können sich mögliche Interessentinnen für den mexikanischen Markt registrieren lassen. Ab dem Sommer 2015 möchte Younique auch den deutschen Markt für sich erobern. Zeitgleich mit der Markteröffnung in Deutschland soll auch ein Warenlager in Europa aufgemacht werden, aller Voraussicht nach in Holland. Das soll Abhilfe schaffen für die teilweise langen Lieferfristen und hohen Portogebühren, mit denen die Presenterinnen in England zu kämpfen haben.

Die Kosmetikprodukte sollen den höchsten Qualitätsstandards gerecht werden und decken die Bereiche der Hautpflege und dekorativen Kosmetik ab. Der absolute Verkaufsschlager der Firma ist die Younique 3D Fiber Lash Mascara. Ich werde auf das Produktspektrum in späteren Einträgen eingehen und detaillierte Produktvorstellungen abgeben.

Derek Maxfield – Gründer und Geschäftsführer der Firma Younique

Im Jahr 2003 gründete Derek, bereitfounders_dereks erfolgreicher Unternehmer, die Firma NetSteps, die nur wenige Jahre später zweimal hintereinander unter den Top 500 Firmen des Landes rangierte. 2009 landete seine Firma auf Platz 11 landesweit und auf Platz 1 in Utah, als die am schnellsten wachsende Firma der Nation im Software-Bereich. Das Utah Valley Business Quaterly Magazin erwähnte Derek einmal als Nummer 1 und einmal als Nummer 8 der am schnellsten wachsenden Firmen der Gegend. Er studierte Computer Wissenschaften an der Brigham Young University. Jetzt, nach mehr als 12 Jahren Erfahrung und nach Zusammenarbeit mit einigen der besten Direct-Sales Firmen der Welt, tut er sich mit seiner Schwester Melanie zusammen um etwas Neues in der Direct-Sales Industrie zu schaffen. Derek ist verheiratet und stolzer Vater von fünf Kindern.

Melanie Huscroft – Mitbegründerin, Leiterin Produkt- und Verkaufsmanagement

Melfounders_melanie hat Erfahrung im Bereich Werbung, Kunst, Marketing, Einkauf und Verkauf. Sie hat Werbung und Betriebswirtschaft am Ricks College und an der Boise State University studiert. 16 Jahre lang hat sich Melanie darauf konzentriert, ihrem Mann und ihren vier Kindern ein glückliches Zuhause zu schaffen.  Ihre Leidenschaft, Kreativität, Erfahrung im Marketing und Verkauf, und ihr Sinn für Mode und Schönheit, machen Melanie zur perfekten Geschäftspartnerin für ihren Bruder, Derek. Ihr Engagement, ihre Leidenschaft und ihr unermüdlicher Einsatz für den Aufbau einer erfolgreichen Direct-Sales Firma,  liegen in ihrem festen Glauben an die Stärke und den Einfluss von Frauen in unserer heutigen Welt verwurzelt.

 

 

Mein Wunsch: Von Zuhause aus arbeiten

1970856_10152685272476550_5777590649700429082_nDa ich ja nun nichts weiter tun konnte, als darauf zu warten, dass meine Wimperntusche endlich im Postkasten liegt, konnte ich die Zeit nutzen, mich weiter mit der Internet Recherche zu beschäftigen. In den darauf folgenden Tagen habe ich nichts anderes gemacht, als das Netz zu durchforsten, nach Informationen über Multi Level Marketing (MLM), Direct Sales, Firmen in diesen Bereichen, Erfolgsstories, Youtube-Videos in denen die Mascara und andere Produkte der Firma Younique vorgestellt wurden und Webinars. Je mehr ich gelesen und gesehen habe, desto interessanter fand ich das Konzept. Hier sind die wichtigsten Punkte warum:

  • Ich kann von Zuhause aus arbeiten! Wir alle wissen, wie schwer es ist, Kind und Beruf vernünftig unter einen Hut zu bringen. Im Kindergarten geht es noch, sobald die Schule beginnt, steht man vor dem Problem, wie kriege ich all die Ferien abgedeckt?! Was mache ich, wenn das Kind krank ist? All die Zeit dachte ich, wie gerne ich von Zuhause aus arbeiten würde, habe aber einfach keine Möglichkeit gefunden, wie das zu bewerkstelligen wäre.
  • Ich kann mein eigener Chef sein! Dem ist nichts weiter hinzuzufügen.
  • Die Verdienstmöglichkeiten sind phantastisch! Theoretisch! Alles hängt davon ab, wie viel ich bereit bin an Zeit und Arbeit in diese Sache zu investieren.
  • Ich liebe Make-up! Zumindest habe ich das, bevor ich ein Kind hatte, das mir permanent im Gesicht rumtatscht, an der Nase nuckelt oder die Wange ableckt. Ich muss zugeben, dass ich in dieser Zeit meist noch nicht mal eine Hautcreme verwendet habe. Aber der Sohnemann ist schon lange aus dem Nuckelalter heraus. Zeit für mich anzufangen, wieder mit Make-up zu spielen.
  • Ich bin mit meinem Business nicht ortsgebunden! Ich kann meine Arbeit überall mit hinnehmen, wo ich eine Internet-Verbindung habe.

11088270_871974129525916_7188125605758975957_nAm Wichtigsten in dieser Aufstellung ist für mich der Punkt, von Zuhause aus arbeiten. Ich möchte da sein, wenn mein Sohn vom KiGa/Schule/Sport/etc. nach Hause kommt. Ich möchte ihn nicht mit Fieber, Husten und Schnupfen in den Kindergarten schicken müssen, weil ich in der Arbeit nicht schon wieder frei nehmen kann. Ich will nicht in dem permanent abgehetzten Gefühl leben müssen, dass ich weder im Job noch Zuhause allen Ansprüchen gerecht werde.

Das mit den Verdienstmöglichkeiten, na ja, natürlich ein großer Anreiz, ich will da aber mal meine Hoffnungen nicht zu hoch schrauben. Hoffe jedoch, genug zu verdienen, dass ich wieder in die Rentenkasse einzahlen kann (Mein Rentenbescheid kam letzte Woche und, liebe Leut, was ich Stand heute an Rente kriegen würde ist zum Sterben zu viel und zum Leben zu wenig.) und am Ende des Monats noch ein paar Hundert Euro übrig bleiben, mit denen ich die Haushaltskasse aufpeppen kann.

So meine Wünsche …

 

Wie alles begann … Teil 2

Nach diesem ersten Kontakt mit meiner zukünftigen Sponsorin, ihr Name ist übrigens Jennifer Oatham, und ich werde ihr später noch einen vollen Blog-Eintrag widmen, hatte ich erstmal eine (fast) schlaflose Nacht. So viele Fragen, die mir durch den Kopf gingen, so viele Selbstzweifel. Will ich diesen Weg wirklich gehen? All die Vorbehalten gegen Direkt- und Strukturvertrieb und warum hat diese Vertriebsform eigentlich so einen schlechten Ruf? Und nicht zuletzt bin ich diese Person? Kann ich das leisten? Kann ich mit der Zurückweisung umgehen, dass Leute irgendwann mal schon abwinken wenn sie mich nur von weitem sehen oder sich hastig umdrehen und in die andere Richtung laufen? Eines weiss ich bestimmt, ich bin nicht die, die dem Eskimo den Kühlschrank verkauft. Das kann ich nicht und das will ich nicht. Wenn ich etwas empfehle/verkaufe, dann nur wenn ich weiss, dass dieses Produkt meinem Gegenüber einen Mehrwert bringt. Sonst stelle ich mich lieber in eine Bäckerei und verkaufe Brot, so weiss ich, dass meine Kunde dann zumindest lecker Brot zum Frühstück hat.

Warum hat Direktvertrieb eigentlich so einen schlechten Ruf?

Ich will mich da gleich an meine eigene Nase packen. Auch ich rümpfe die Nase, wenn ich Direktvertrieb höre. Ich war noch nie bei einer Tupper-, Schmuck-, Handtaschen- oder Dildo-Party (<- mein Gott, das gibt es wirklich!!! – Kopfkino aus!). Eine meiner Bekannten vertreibt ein Nahrungsergänzungsmittel im Direktvertrieb und ich habe ihr gerne etwas abgekauft, nicht so sehr weil ich von dem Produkt überzeugt war, sondern weil ich ihr etwas abkaufen wollte. Ich bin auch mal zu einer Prowin-Veranstaltung gegangen. Auch hier nicht wegen den Produkten, sondern weil wir neu in den Ort gezogen waren, und ich dachte vielleicht lerne ich da ein paar Mädels kennen und kann neue Kontakte knüpfen. Auch da habe ich etwas gekauft, weil ich natürlich meiner Nachbarin zu ihrem „Gastgebergeschenkchen“ verhelfen wollte. In beiden Fällen habe ich also etwas gekauft, von dem ich eigentlich nicht überzeugt war, nur um meiner Freundin/Bekannten einen Gefallen zu tun und ich habe es GERN getan. Nach zwei Erfahrungen kann ich ja nun wirklich nicht behaupten, Experte auf diesem Gebiet zu sein. Warum denke ich bei Direktvertrieb „iiih, pfui, bäh!“?

Viel hat natürlich mit Klischee zu tun. Wie ich in meinem ersten Blogeintrag bereits erwähnte, bei Direktvertrieb habe ich sofort das Bild des schleimigen Haustürvertreters vor Augen, der unbedarfte Hausfrauen in irgendwas hineinquatscht. Dieses Bild haftet fest, obwohl es heute wohl kaum mehr jemanden gibt, der tatsächlich von Haustür zu Haustür läuft. Zumal er sich heutzutage vermutlich vor mehr geschlossenen als offenen Haustüren wiederfinden würde, da die meisten Frauen selbst berufstätig, und alles andere als unbedarft sind.

Dazu kommt, dass es wohl immer noch irgendwie ein „G’schmäckle“ hat, wie der Schwabe sagt, wenn man an einer Empfehlung verdient. Warum, kann ich nicht erklären, denn in beiden Fällen in denen ich gekauft habe, habe ich es ohne schlechtes Gefühl getan (wie z.B. sich ausgenutzt fühlen), sondern ich WOLLTE, dass meine Bekannte etwas an mir verdient. Wenn ich in einen Laden gehe, Beratung einfordere und nachher mit dem empfohlenen Produkt in der Tasche wieder gehe, dann habe ich ja auch kein schlechtes Gefühl?!

In beiden Fällen habe ich keine Anschlusskäufe getätigt. Warum? Weil ich von den Produkten nicht überzeugt war. Quintessenz meiner Überlegungen bis dahin, das Produkt muss der absolute HAMMER sein! Sonst brauchst du erst gar nicht damit anfangen. Wenn die Produkte überzeugend gewesen wären, dann hätte ich lieber meine Freunde an mir verdienen lassen als irgendjemand Fremden. Wenn das Produkt mir nicht den Mehrwert oder zumindest einen vergleichbaren Wert bringt, kaufe ich es nicht mehr, Freundschaft hin oder her. Wir sind alle nicht in der Position, Geld zu verschenken.

Am nächsten morgen, habe ich Jen kontaktiert und über sie die Younique 3D Mascara bestellt.

Frage an Euch, habt Ihr ein negatives Gefühl bei Direktvertrieb? Würdet Ihr einen kleinen Kommentar hinterlassen, welche Erfahrungen Ihr damit gemacht habt? Würde mich wirklich sehr interessieren.

Herzlichst,

Eure Eva

 

 

 

Wie alles begann … Teil 1

 Die Ausgangssituation

Ich bin 41 (mache ich das gerade wirklich öffentlich???), seit bald 6 Jahren aus dem Berufsleben draussen und Mama eines vierjährigen Sohnes. Mein Mann und ich haben mehrere Jahre in Asien gelebt. Eine unglaubliche Erfahrung, im positiven wie im negativen, über die ich mit Sicherheit später nochmal einen Blogeintrag schreiben werde. Unser Sohn kam im Frühjahr 2011 in Peking zur Welt. Als wir im darauf folgenden Jahr zurück nach Deutschland kamen, war mein Sohn gerade knapp ein Jahr alt und ich hatte keine Arbeitsstelle zu der ich zurückkehren konnte. Fand ich damals nicht so schlimm, weil ich sowieso Zuhause bleiben wollte bis mein Sohn 3 Jahre alt ist. Im Frühjahr 2014 haben wir ein Haus gekauft, mit Umzug, unzähligen Baustellen etc. pp. wurde es dann Herbst bis ich anfing, die ersten Bewerbungen zu schreiben. Was soll ich sagen? Die Arbeitswelt hat sich nicht um mich gerissen. Zumal ich ja auch nur Teilzeit arbeiten will. In der Rückschau und mit dem Wissen von heute muss ich auch zugeben, dass ich nicht wirklich mit dem Herzen dabei war. Die Vorstellung in das Hamsterrad des Büroalltags zurückzukehren, immer noch hauptberuflich Mama zu sein, ein Haus mit Garten zu versorgen, all das schien sich wie ein unbezwingbarer Berg vor mir aufzutürmen. Natürlich würde ich das schaffen, Millionen von anderen Frauen schaffen das jeden Tag. Ich hatte/habe einfach einen heiden Respekt davor.

Facebook

Ich bin bekennender Facebook-Junkie. Das erste was ich morgens mache, nach dem mein Sohn im Kindergarten ist, ist, mich mit einer frischen Tasse Tee an den Computer zu setzen und auf Facebook zu gucken, was die Welt so alles getrieben hat während ich schlief. So war es auch an diesem Tag. Ein unschuldiger Eintrag auf der Seite einer entfernten Bekannten sollte der Anstoß zu einer völlig neuen Gedankenrichtung werden. Das war es was ich am morgen des 8. Februar gelesen habe: „Do any of my lovely HK friends know anyone in Germany or Mexico they could help me connect with? Younique is launching in both markets and I want to offer this amazing opportunity to other ladies! Let me know guys? Thank you! Much love!“ Auf diesen Eintrag habe ich kommentiert, dass ich in Deutschland lebe und man mir die Info schicken kann. So kam der Stein ins Rollen. Am nächsten Tag habe ich eine lange E-mail mit einer Fülle an Informationen bekommen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch nie von der Firma Younique gehört, auch nicht von ihrem Verkaufsschlager, der Younique 3D Mascara. Die beiden ersten Worte, die mir sofort ins Auge gestochen sind waren „direct sales“ (dt. Direktverkauf) und MLM (=multi level marketing, dt. Strukturvertrieb). Ich schüttelte mich, wie ein nasser Hund und war drauf und dran, sämtliche E-Mails in den Papierkorb zu verfrachten …

… Fortsetzung folgt in „Wie alles begann … Teil 2“

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