Wie alles begann … Teil 1

 Die Ausgangssituation

Ich bin 41 (mache ich das gerade wirklich öffentlich???), seit bald 6 Jahren aus dem Berufsleben draussen und Mama eines vierjährigen Sohnes. Mein Mann und ich haben mehrere Jahre in Asien gelebt. Eine unglaubliche Erfahrung, im positiven wie im negativen, über die ich mit Sicherheit später nochmal einen Blogeintrag schreiben werde. Unser Sohn kam im Frühjahr 2011 in Peking zur Welt. Als wir im darauf folgenden Jahr zurück nach Deutschland kamen, war mein Sohn gerade knapp ein Jahr alt und ich hatte keine Arbeitsstelle zu der ich zurückkehren konnte. Fand ich damals nicht so schlimm, weil ich sowieso Zuhause bleiben wollte bis mein Sohn 3 Jahre alt ist. Im Frühjahr 2014 haben wir ein Haus gekauft, mit Umzug, unzähligen Baustellen etc. pp. wurde es dann Herbst bis ich anfing, die ersten Bewerbungen zu schreiben. Was soll ich sagen? Die Arbeitswelt hat sich nicht um mich gerissen. Zumal ich ja auch nur Teilzeit arbeiten will. In der Rückschau und mit dem Wissen von heute muss ich auch zugeben, dass ich nicht wirklich mit dem Herzen dabei war. Die Vorstellung in das Hamsterrad des Büroalltags zurückzukehren, immer noch hauptberuflich Mama zu sein, ein Haus mit Garten zu versorgen, all das schien sich wie ein unbezwingbarer Berg vor mir aufzutürmen. Natürlich würde ich das schaffen, Millionen von anderen Frauen schaffen das jeden Tag. Ich hatte/habe einfach einen heiden Respekt davor.

Facebook

Ich bin bekennender Facebook-Junkie. Das erste was ich morgens mache, nach dem mein Sohn im Kindergarten ist, ist, mich mit einer frischen Tasse Tee an den Computer zu setzen und auf Facebook zu gucken, was die Welt so alles getrieben hat während ich schlief. So war es auch an diesem Tag. Ein unschuldiger Eintrag auf der Seite einer entfernten Bekannten sollte der Anstoß zu einer völlig neuen Gedankenrichtung werden. Das war es was ich am morgen des 8. Februar gelesen habe: „Do any of my lovely HK friends know anyone in Germany or Mexico they could help me connect with? Younique is launching in both markets and I want to offer this amazing opportunity to other ladies! Let me know guys? Thank you! Much love!“ Auf diesen Eintrag habe ich kommentiert, dass ich in Deutschland lebe und man mir die Info schicken kann. So kam der Stein ins Rollen. Am nächsten Tag habe ich eine lange E-mail mit einer Fülle an Informationen bekommen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch nie von der Firma Younique gehört, auch nicht von ihrem Verkaufsschlager, der Younique 3D Mascara. Die beiden ersten Worte, die mir sofort ins Auge gestochen sind waren „direct sales“ (dt. Direktverkauf) und MLM (=multi level marketing, dt. Strukturvertrieb). Ich schüttelte mich, wie ein nasser Hund und war drauf und dran, sämtliche E-Mails in den Papierkorb zu verfrachten …

… Fortsetzung folgt in „Wie alles begann … Teil 2“

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