London here I come …

Nach einer kleinen Pause, die den Osterferien und einem dringend benötigten Familienurlaub am Lago Maggiore, geschuldet war, melde ich mich heute zurück. Und was für eine Aufregung! Morgen fliege ich nach London. Ganz allein! Ohne Mann oder Kind im Schlepptau! Fühlt ihr die Freiheit, die ich meine?

Das letzte Mal alleine gereist bin ich, glaub ich, Anfang 2010. Morgen soll es losgehen. Nur ich. Kleiner Carry-on Trolley. Handtasche. That’s it! Kein schreiendes Kind im Arm, das natürlich getragen werden will, obwohl man durch den ganzen mühseligen Prozess gegangen ist, den Buggy bis zum Flieger durchzuchecken. Das einem natürlich gerade dann auf das T-Shirt kotzt wenn der Aufruf zum Boarding kommt und man theoretisch mit Kind als erstes den Flieger besteigen dürfte. Nach notdürftiger Reinigung, dann endlich den Sitz gefunden und siehe da, Gepäckfach natürlich voll. Jeder der schonmal mit Kind gereist ist, weiss, das Handgepäck gleicht eher einem Schrankkoffer. Zumindest schafft man es als Mama, den Inhalt eines Schrankkoffers irgendwie in die Wickeltasche zu stopfen, heisst auch, da ist kein Quetschen oder Nachgeben mehr möglich. Also, Wickeltasche in den Fussraum unter den Sitz des Vordermannes. Beinfreiheit, ade! All das während man mit einem Arm das sich windende Kind festhält und sich unter den bereits sorgenvoll gerunzelten Blicken der umsitzenden Passagiere versucht auf seinen Sitz zu schlängeln. Kein Auf- und Abwandern in Flugzeuggängen, immer im Weg von Drinks und Essen servierenden Flugbegleiterinnen (an dieser Stelle will ich sagen: „IHR MÄDELS SEID DER HAMMER!“ – Unter welchen Umständen ihr da oben immer freundlich und hilfsbereit bleibt, ist echt beeindruckend.) … ich schweife ab …

10646937_10153104727716550_4612097405974445365_nWie gesagt, morgen also nur ich. Vielleicht gönne ich mir den Luxus und kauf mir ein Magazin am Flughafen, das ich dann ganz in Ruhe lese. Oder ich mach einfach gar nix. Sitze im Flugzeug und genieße, beide Hände und den Schoß frei zu haben. Leider dauert der Flug von Stuttgart nach London ja nur knapp anderthalb Stunden.

Zurück zum Thema, Network Marketing. Grund für meinen Besuch ist zum einen, endlich meine Sponsorin, Jennifer Oatham, persönlich kennenzulernen. Jennifer ist Make-up Artist und ich hoffe, sie schafft es, mir beizubringen mich endlich ordentlich zu schminken, d.h. einen ganzen Tag lang nix tun außer mit Make-up spielen. Da kann ich nur sagen, Cooler Job! Zum anderen werde ich mich mit einem Coach für Unternehmensgründer treffen, Laura Mercurio. Sie ist eigentlich „nur“ eine Bekannte über eine Freundin, hat sich aber in den letzten Wochen als eine überaus wertvolle Quelle für Informationen erwiesen. Und ich beginne langsam das System von Netzwerken und warum die Pflege derselben so wichtig ist, zu verstehen. Eine kleine Begegnung vor bald 6 Jahren, in denen wir nur über Facebook verbunden waren. Ein kleiner Kommentar hier, ein „Like“ dort hat dazu beigetragen, eine Verbindung aufzubauen, die jetzt Früchte trägt. Ich kann es also gar nicht erwarten, morgen in diesen Flieger zu steigen und den Gedankenaustausch mit meinen beiden Mentorinnen zu starten.