Favorit Nr. 2 – Stiff Upper Lip – Lip Stain

11043005_10153067357731550_2562209839722290663_nIch liebe, liebe, liebe Lippenstift. Selbst in der Zeit, in der ich mich überhaupt nie geschminkt habe, habe ich zumindest schnell einen Lippenstift aufgetragen, bevor ich aus dem Haus gehuscht bin. ABER … ich bin kein Fan von Lippenstiftspuren und das dauernde Nachschminken liegt mir auch nicht. Es gibt ja verschieden Marken, die kussfesten Lippenstift schon seit Jahren anbieten. Allerdings, haben diese bei mir immer angefangen zu bröseln, und das obwohl ich mit dem dazugehörige Fettstift nachgelegt habe was das Zeug hielt.

11083594_10153100585891550_3386039068720812454_nDiese Zeiten sind vorbei. Der Lip Stain von Younique hält einfach Bombe! Mittlerweile gehört er zu meinem Morgenritual wie das Zähneputzen. Selbst wenn ich weiss, dass ich den ganzen Tag nur im Haus rumgammel, der Lip Stain kommt drauf, einfach deswegen, weil einmal aufgetragen, kann ich ihn einfach vergessen und habe dennoch schön geschminkte Lippen. Ich kann Tee trinken ohne Spuren an der Tasse zu haben. Ich kann meinen Kleinen abknutschen bis er quietscht und sagt „MAMA! Kein KUSS! Ich habe gesagt KEIN KUSS!!!“ ohne dass er aussieht als ob er in den Farbtopf gefallen wäre. Bei super fettigem Essen, oder bei Gerichten, die man aus der Hand isst, wie Burger, Kebab, etc. pp., hält er nicht so gut. Bei allem, was zivilisiert mit Messer und Gabel gegessen wird, hat er gute Chancen auch das Mittagessen unbeeinträchtigt zu überstehen.

Hier mal wieder ein kleines Tutorial dazu. Bitte fragt mich nicht, was ich am Ende mit der Teetasse wollte. Sollte wohl nochmal eine Beweis-Vorführung werden … ach ja, der Weg zur Perfektion ist lang und steinig …

 

 

Mein allererstes Youtube-Tutorial …

… daher, seid bitte gnädig mit Eurer Kritik. Es hat mich extreme Selbstüberwindung, 20 Minuten Schnappatmung in eine Papiertüte und ungefähr 5 Anläufe gekostet. Und, ich bin davon überzeugt, ich werde mich nie, niemals, daran gewöhnen, mich selbst auf Video zu sehen. So ziemlich das komischste aller komischen Gefühle. Lange Rede, kurzer Sinn, hier ist das Video:

Favorit Nr. 1 – Younique 3D Fiber Lash Mascara

Nochmal ein Sprung in die Vergangenheit, über den Tag an dem ich endlich, ENDLICH, nach langem Warten, meine Younique 3D Fiber Lash Mascara in den Händen hielt. Das war am 19. Februar 2015. Ich hatte bereits so ziemlich jedes Youtube Tutorial über diese Mascara gesehen und meine Erwartungen waren hoch, um es bescheiden zu formulieren.

Younique productsDie Mascara ist DAS Aushängeschild der Firma. Sie kommt in einem Kästchen, ähnlich einem Brillenetui und besteht aus zwei Mascara-Fläschchen. Das eine enthält ein Gel und nennt sich „moodstruck transplanting gel“ und das andere die Fasern, „moodstruck natural fibers“, die zu 100% aus Grüntee bestehen. „moodstruck“ bedeutet so viel wie, von der Laune geküsst.

US-1017-00-alt4Die Anleitung ist, erst das Gel auftragen. Langsam arbeiten, die Wimpern müssen gut mit dem Gel bedeckt sein. Dann sofort, so lange das Gel noch feucht ist, vorsichtig die Fasern aufstreichen, nicht direkt am Wimpernkranz beginnen, damit man keine Fasern ins Auge bekommt.  Die Fasern leicht antrocknen lassen und dann nochmals gut mit dem Gel fixieren.

Das Ergebnis sollen Wimpern sein, die aussehen wie falsche Wimpern. Das ist das Versprechen. Ich habe mal Younique 3D Mascara bei Youtube eingegeben und siehe da, gefühlte 5 Millionen Videos die genau diese Mascara zum Thema haben. Jetzt muss ich sagen, ich als Asiatin habe Wimpern die praktisch nicht der Rede Wert sind. Sie machen ihren Job, aber für dekorative Zwecke absolut ungeeignet. Also dachte ich mir, wenn diese Wimperntusche es schafft, aus meinen Flusen, auch nur eingermassen ansehnliche Wimpern zu zaubern, dann fang ich auch an, das Zeug zu verticken.

IMG_0190Hier ist das Ergebnis                                         ==>

Was meint Ihr? Für jemand der normalerweise unsichtbare Wimpern hat, ist das doch ein ziemlich gutes Ergebnis!

 

 

 

 

 

Younique – Kosmetik nach dem Vorbild der Natur

In Deutschland gibt es keine einheitlichen Richtlinien, nach denen sich ein Produkt Naturkosmetik nennen darf. Es gibt verschiedene Verbände, die eine entsprechende Zertifizierung anbieten. Da Younique in Deutschland noch nicht auf dem Markt ist, greife ich auf amerikanische Quellen zurück.

Laut dem amerikanischen National Ingredient Resource Center (NIRC) darf sich ein Produkt Naturkosmetik nennen, wenn die Inhaltsstoffe zu 95% natürlichen Urspungs (d.h. pflanzlichen, mineralischen oder tierischen Ursprungs) sind. Die verbleibenden 5% können Inhaltsstoffe sein, die nicht diesen Kriterien entsprechen, dürfen jedoch keine künstlichen Duft- und Farbstoffe oder schädlichen Füllstoffe enthalten.

_4781016_origJedes einzelne Produkt von Younique ist auf Naturbasis und die meisten entsprechen tatsächlich den Kriterien für Naturkosmetik. Younique nutzt sowohl natürliche Stoffe, wo möglich aus kontrolliert biologischem Anbau, als auch nicht-toxische, synthetische Stoffe, in Fällen, in denen sich kein vergleichbarer Stoff in der Natur findet. Obwohl die Idee, ein zu 100% natürliches Produkt zu schaffen, durchaus reizvoll ist, so darf man nicht aus den Augen verlieren, dass das nicht notwendigerweise auch heißt, dass diese Stoffe alle sicher für die Hautpflege sind. Tatsächlich kann das Fehlen effektiver Konservierungsmittel zu Problemen wie Hautreizungen und Ausschlägen führen. Es ist daher notwendig, bestimmte Arten von synthetischen, nicht-toxischen Konservierungsstoffen zu nutzen, um sicherzustellen, dass das Produkt keine gesundheitsschädlichen Nebenwirkungen hat.

Die negative Presse um die Nutzung von Parabenen mag den Eindruck erwecken,  dass alle synthetischen Konservierungsstoffe toxisch oder krebserregend seien. Das ist natürlich nicht der Fall. In einer idealen Welt könnten wir hingehen und einfach Blätter und Samen von Bäumen und Pflanzen pflücken, sie zermahlen und den Produkten beimischen, um so ein sicheres und effektives Konservierungsmittel zu erhalten. In der realen Welt ist das nicht machbar. Einige natürliche Konservierungsstoffe werden aus Pflanzen gewonnen, unterlaufen aber dennoch einem chemischen Prozess, um sie in brauchbare und effektive Stoffe zu verwandeln, die stark genug sind Bakterien und Pilze zu bekämpfen und zu verhindern. Es muss also ein Balance gefunden werden zwischen Effizienz und Sanftheit zur Haut, in anderen Worten, ein Konservierungsmittel, das nicht nur nicht-toxisch ist, sondern auch keine Hautirritationen oder allergische Reaktionen hervorruft.

Es gibt viele synthetische Stoffe, die sicher und nicht-toxisch sind. Umgekehrt gibt es jede Menge natürlich vorkommende Stoffe, die als toxisch gelten und die keiner für Hautpflege nutzen möchte. Aus der Perspektive von Younique und der hauseigenen Forschung ist es entscheidender, ein Produkt zu entwickeln das für alle Hauttypen gut verträglich ist, als den Fokus ausschließlich auf den zu 100% natürlichen Ursprung und kontrolliert biologischen Anbau zu richten.

11188497_1046488865379526_3674712970010179149_nAlle Mineral Make-up Artikel (Pigmente, Concealer, Rouge) sind zu 100% auf reiner Mineralbasis gemacht, ohne Füllstoffe, Talk, Parebene, künstliche Konservierungsstoffe, Öle, etc. Die Farben sind Derivate der Mineralien, also keine künstlichen Farbzusätze.

Für die Pinsel aus Pony- oder Caprahaar (Ziegenhaar) wurden die Haare auf tiergerechte Art gewonnen. Es muss darauf hingewiesen werden, dass bei jemandem, der eine extreme Tierhaar-Allergie hat, eine allergische Reaktion eintreten könnte.

Metallene Bestandteile sind aus Kupfer und daher rostfrei.

Alle Produkte auf Mineralbasis sind zu 100% natürlich, glutenfrei, hypoallergen und parebenfrei. Sie wurden nicht an Tieren getestet und Younique ist gerade dabei Schritte in Richtung einer entsprechenden Zertifizierung zu unternehmen.

London – immer eine Reise wert

… obwohl ich von London so gut wie nix gesehen habe. Aber diese Reise war in Bezug auf so viele andere Dinge extrem wertvoll.

Reisen ohne Kind

Boathouse, PutneyEin Träumchen! Es waren tatsächlich nur ich, ein kleiner Trolley in Handgepäckgröße und meine Handtasche. Ich muss allerdings sagen, hätte ich das, was vor mir lag, mit Kind bewältigen müssen, wäre ich vermutlich am Ende den Erschöpfungstod gestorben. Einchecken und Fliegen geht ja noch, aber dann, Ankunft Gatwick North. Der Express nach London Victoria Station geht aber ab Gatwick South und meine lieben Leut, das sind gefühlte 100 Kilometer, die man da zurücklegen muss. Zu Fuss!!! Die Vorstellung, die Strecke mit Gepäck UND Kind zurückzulegen, jagt mir im Nachhinein noch Schauer über den Rücken. Gottseidank, waren es ja nur ich und Mini-Trolley und so haben wir es unerschöpft aber ziemlich ausgehungert zur Victoria Station geschafft, wo ich bereits von Laura erwartet wurde. Dann nochmal U-Bahn nach Putney, Gepäck in Laura’s Wohnung abgeladen und auf ins Pub. Was soll ich sagen, es war phantastisch. Das Pub hatte eine Sonnen-Terrasse direkt an der Themse. Strahlendblauer Himmel und ebensolcher Sonnenschein und erstmal ein Weissweinschorle auf nüchternen Magen. Das Leben könnte nicht besser sein.

Der Nachmittag mit Laura Mercurio

21624c5Auch wenn ich nicht unerwähnt lassen wollte, wie angenehm es ist, seine geschäftlichen Besprechungen im Freien, mit einem leckeren Drink, zu führen, war das alles natürlich nicht (nur) zum Spass. Zum einen habe ich das erste Mal live erlebt, wie das Gehirn eines Entrepreneurs funktioniert. Aus jedem Gedankenfunken den ich hatte, konnte Laura sofort eine komplette Idee spinnen, sei es als neuen Blog-Post oder Möglichkeiten wie ich mein Business in Zukunft aufziehen könnte. Ich bin aus diesem Nachmittag nicht nur leicht angetrunken, sondern auch mit einer Liste von Anregungen für meinen Blog und für die Produkteinführung von Younique im Sommer gekommen. Die grosse Erkenntnis, die ich aus diesem Nachmittag mitgenommen habe ist, man muss mit Leuten reden, die genau so denken wie man selbst. Dann können daraus grosse Ideen entstehen. Wie Feuersteine, ein Feuerstein allein kann keine Funken schlagen, aber Zwei, wenn sie richtig aufeinander geschlagen werden, können ein ganzes Feuer entfachen. 

Der Tag mit Jennifer Oatham

11071752_10153145812891287_4691685834501783999_nDer Tag mit meiner zukünftigen Sponsorin war erfolgreich in ganz anderer Hinsicht. Zur Erläuterung im Network Marketing wird diejenige Person Sponsor genannt die Dich angeworben hat. Diese Person übernimmt dann Mentoring/Coaching Aufgaben. Das hat nichts mit Geld zu tun, wie der Begriff im Deutschen vermuten lassen würde, sondern wirklich nur Unterstützung und Training. Jen lebt in Broxbourne, ein kleines Städtchen nordöstlich von London und es war eine halbe Weltreise, um von Putney, das südwestlich von London liegt, bis zu ihr zu kommen. Aber ich habe es geschafft und habe so endlich die Frau kennengelernt, die für die ganze Unruhe im Hause Mülder seit Mitte Februar verantwortlich ist. Jen ist Mama von 2 Kindern, arbeitet freiberuflich als Make-up Artist für Hochzeiten und ist seit einiger Zeit begeisterte Younique Presenterin. Von ihr habe ich eine Produktschulung bekommen, habe noch mehr über die Firma Younique erfahren und habe eine weitere Person aus meine Upline kennengelernt, Liz Burden. Wir drei Mädels hatten ein wunderbares Mittagessen im Freien, mit selbstgemachter Lasagne, Weisswein und inspirierenden Gesprächen und ich dachte bei mir, wenn mein Berufsleben so in Zukunft aussieht, kann ich mich ja mal sowas von nicht beklagen.

Mit einem Köfferchen voll Produkten und einem Kopf voll Ideen und Anregungen bin ich am späten nachmittag abgereist in Richtung Milton Keynes, wo ich gute Freunde aus unserer Shanghaier Zeit getroffen habe. Am nächsten Morgen bin ich in Richtung Deutschland aufgebrochen und bin erschöpft aber glücklich in die Arme meines kleinen und grossen Mannes gesunken.

Fazit: Die Reise hat sich auf so vielen Ebenen gelohnt, dass ich sie gar nicht alle hier aufzählen kann. Ich bin voller Energie und Ideen und kann es gar nicht mehr erwarten, dieses große Abenteuer mit Younique zu starten. 

 

 

London here I come …

Nach einer kleinen Pause, die den Osterferien und einem dringend benötigten Familienurlaub am Lago Maggiore, geschuldet war, melde ich mich heute zurück. Und was für eine Aufregung! Morgen fliege ich nach London. Ganz allein! Ohne Mann oder Kind im Schlepptau! Fühlt ihr die Freiheit, die ich meine?

Das letzte Mal alleine gereist bin ich, glaub ich, Anfang 2010. Morgen soll es losgehen. Nur ich. Kleiner Carry-on Trolley. Handtasche. That’s it! Kein schreiendes Kind im Arm, das natürlich getragen werden will, obwohl man durch den ganzen mühseligen Prozess gegangen ist, den Buggy bis zum Flieger durchzuchecken. Das einem natürlich gerade dann auf das T-Shirt kotzt wenn der Aufruf zum Boarding kommt und man theoretisch mit Kind als erstes den Flieger besteigen dürfte. Nach notdürftiger Reinigung, dann endlich den Sitz gefunden und siehe da, Gepäckfach natürlich voll. Jeder der schonmal mit Kind gereist ist, weiss, das Handgepäck gleicht eher einem Schrankkoffer. Zumindest schafft man es als Mama, den Inhalt eines Schrankkoffers irgendwie in die Wickeltasche zu stopfen, heisst auch, da ist kein Quetschen oder Nachgeben mehr möglich. Also, Wickeltasche in den Fussraum unter den Sitz des Vordermannes. Beinfreiheit, ade! All das während man mit einem Arm das sich windende Kind festhält und sich unter den bereits sorgenvoll gerunzelten Blicken der umsitzenden Passagiere versucht auf seinen Sitz zu schlängeln. Kein Auf- und Abwandern in Flugzeuggängen, immer im Weg von Drinks und Essen servierenden Flugbegleiterinnen (an dieser Stelle will ich sagen: „IHR MÄDELS SEID DER HAMMER!“ – Unter welchen Umständen ihr da oben immer freundlich und hilfsbereit bleibt, ist echt beeindruckend.) … ich schweife ab …

10646937_10153104727716550_4612097405974445365_nWie gesagt, morgen also nur ich. Vielleicht gönne ich mir den Luxus und kauf mir ein Magazin am Flughafen, das ich dann ganz in Ruhe lese. Oder ich mach einfach gar nix. Sitze im Flugzeug und genieße, beide Hände und den Schoß frei zu haben. Leider dauert der Flug von Stuttgart nach London ja nur knapp anderthalb Stunden.

Zurück zum Thema, Network Marketing. Grund für meinen Besuch ist zum einen, endlich meine Sponsorin, Jennifer Oatham, persönlich kennenzulernen. Jennifer ist Make-up Artist und ich hoffe, sie schafft es, mir beizubringen mich endlich ordentlich zu schminken, d.h. einen ganzen Tag lang nix tun außer mit Make-up spielen. Da kann ich nur sagen, Cooler Job! Zum anderen werde ich mich mit einem Coach für Unternehmensgründer treffen, Laura Mercurio. Sie ist eigentlich „nur“ eine Bekannte über eine Freundin, hat sich aber in den letzten Wochen als eine überaus wertvolle Quelle für Informationen erwiesen. Und ich beginne langsam das System von Netzwerken und warum die Pflege derselben so wichtig ist, zu verstehen. Eine kleine Begegnung vor bald 6 Jahren, in denen wir nur über Facebook verbunden waren. Ein kleiner Kommentar hier, ein „Like“ dort hat dazu beigetragen, eine Verbindung aufzubauen, die jetzt Früchte trägt. Ich kann es also gar nicht erwarten, morgen in diesen Flieger zu steigen und den Gedankenaustausch mit meinen beiden Mentorinnen zu starten.

Vorstellung der Firma Younique

Die Firma Younique wurde im September 2012, in Utah, USA gegründet. Gründer sind das Geschwisterpaar, Derek Maxfield und Melanie Huscroft. Derek Maxfield hatte vor Gründung der Firma Younique ein IT-Unternehmen, das er verkauft hat. Aus dem Erlös des Verkaufs hat er die Firma Younique gegründet. Die Firma ist zu 100% eigentümerfinanziert und schuldenfrei, d.h. es steht kein Finanzunternehmen dahinter, dessen Auflagen man erfüllen muss. Derek Maxfield und Melanie Huscroft haben daher die Freiheit, ihre Ideale in und mit dieser Firma zu realisieren.

Younique wird als eine der am schnellsten wachsenden Firmen im Bereich Direct Sales gehandelt. Kleines Zahlenbeispiel, im November 2012, kurz nach Gründung, hatte das Unternehmen einen Umsatz von ca. 60.000 US Dollar gemacht. Im November 2014, also genau 2 Jahre später, war es bereits ein Umsatz von ca. 39 Millionen US Dollar. Wir sprechen hier von Umsätzen im Monat, nicht Jahresumsätzen.

Ausserhalb den USA, ist Younique in den Ländern Kanada, Australien, Neuseeland und England vertreten. Im Moment läuft gerade der „Race-to-Start“ für Mexiko, d.h. im Moment können sich mögliche Interessentinnen für den mexikanischen Markt registrieren lassen. Ab dem Sommer 2015 möchte Younique auch den deutschen Markt für sich erobern. Zeitgleich mit der Markteröffnung in Deutschland soll auch ein Warenlager in Europa aufgemacht werden, aller Voraussicht nach in Holland. Das soll Abhilfe schaffen für die teilweise langen Lieferfristen und hohen Portogebühren, mit denen die Presenterinnen in England zu kämpfen haben.

Die Kosmetikprodukte sollen den höchsten Qualitätsstandards gerecht werden und decken die Bereiche der Hautpflege und dekorativen Kosmetik ab. Der absolute Verkaufsschlager der Firma ist die Younique 3D Fiber Lash Mascara. Ich werde auf das Produktspektrum in späteren Einträgen eingehen und detaillierte Produktvorstellungen abgeben.

Derek Maxfield – Gründer und Geschäftsführer der Firma Younique

Im Jahr 2003 gründete Derek, bereitfounders_dereks erfolgreicher Unternehmer, die Firma NetSteps, die nur wenige Jahre später zweimal hintereinander unter den Top 500 Firmen des Landes rangierte. 2009 landete seine Firma auf Platz 11 landesweit und auf Platz 1 in Utah, als die am schnellsten wachsende Firma der Nation im Software-Bereich. Das Utah Valley Business Quaterly Magazin erwähnte Derek einmal als Nummer 1 und einmal als Nummer 8 der am schnellsten wachsenden Firmen der Gegend. Er studierte Computer Wissenschaften an der Brigham Young University. Jetzt, nach mehr als 12 Jahren Erfahrung und nach Zusammenarbeit mit einigen der besten Direct-Sales Firmen der Welt, tut er sich mit seiner Schwester Melanie zusammen um etwas Neues in der Direct-Sales Industrie zu schaffen. Derek ist verheiratet und stolzer Vater von fünf Kindern.

Melanie Huscroft – Mitbegründerin, Leiterin Produkt- und Verkaufsmanagement

Melfounders_melanie hat Erfahrung im Bereich Werbung, Kunst, Marketing, Einkauf und Verkauf. Sie hat Werbung und Betriebswirtschaft am Ricks College und an der Boise State University studiert. 16 Jahre lang hat sich Melanie darauf konzentriert, ihrem Mann und ihren vier Kindern ein glückliches Zuhause zu schaffen.  Ihre Leidenschaft, Kreativität, Erfahrung im Marketing und Verkauf, und ihr Sinn für Mode und Schönheit, machen Melanie zur perfekten Geschäftspartnerin für ihren Bruder, Derek. Ihr Engagement, ihre Leidenschaft und ihr unermüdlicher Einsatz für den Aufbau einer erfolgreichen Direct-Sales Firma,  liegen in ihrem festen Glauben an die Stärke und den Einfluss von Frauen in unserer heutigen Welt verwurzelt.

 

 

Mein Wunsch: Von Zuhause aus arbeiten

1970856_10152685272476550_5777590649700429082_nDa ich ja nun nichts weiter tun konnte, als darauf zu warten, dass meine Wimperntusche endlich im Postkasten liegt, konnte ich die Zeit nutzen, mich weiter mit der Internet Recherche zu beschäftigen. In den darauf folgenden Tagen habe ich nichts anderes gemacht, als das Netz zu durchforsten, nach Informationen über Multi Level Marketing (MLM), Direct Sales, Firmen in diesen Bereichen, Erfolgsstories, Youtube-Videos in denen die Mascara und andere Produkte der Firma Younique vorgestellt wurden und Webinars. Je mehr ich gelesen und gesehen habe, desto interessanter fand ich das Konzept. Hier sind die wichtigsten Punkte warum:

  • Ich kann von Zuhause aus arbeiten! Wir alle wissen, wie schwer es ist, Kind und Beruf vernünftig unter einen Hut zu bringen. Im Kindergarten geht es noch, sobald die Schule beginnt, steht man vor dem Problem, wie kriege ich all die Ferien abgedeckt?! Was mache ich, wenn das Kind krank ist? All die Zeit dachte ich, wie gerne ich von Zuhause aus arbeiten würde, habe aber einfach keine Möglichkeit gefunden, wie das zu bewerkstelligen wäre.
  • Ich kann mein eigener Chef sein! Dem ist nichts weiter hinzuzufügen.
  • Die Verdienstmöglichkeiten sind phantastisch! Theoretisch! Alles hängt davon ab, wie viel ich bereit bin an Zeit und Arbeit in diese Sache zu investieren.
  • Ich liebe Make-up! Zumindest habe ich das, bevor ich ein Kind hatte, das mir permanent im Gesicht rumtatscht, an der Nase nuckelt oder die Wange ableckt. Ich muss zugeben, dass ich in dieser Zeit meist noch nicht mal eine Hautcreme verwendet habe. Aber der Sohnemann ist schon lange aus dem Nuckelalter heraus. Zeit für mich anzufangen, wieder mit Make-up zu spielen.
  • Ich bin mit meinem Business nicht ortsgebunden! Ich kann meine Arbeit überall mit hinnehmen, wo ich eine Internet-Verbindung habe.

11088270_871974129525916_7188125605758975957_nAm Wichtigsten in dieser Aufstellung ist für mich der Punkt, von Zuhause aus arbeiten. Ich möchte da sein, wenn mein Sohn vom KiGa/Schule/Sport/etc. nach Hause kommt. Ich möchte ihn nicht mit Fieber, Husten und Schnupfen in den Kindergarten schicken müssen, weil ich in der Arbeit nicht schon wieder frei nehmen kann. Ich will nicht in dem permanent abgehetzten Gefühl leben müssen, dass ich weder im Job noch Zuhause allen Ansprüchen gerecht werde.

Das mit den Verdienstmöglichkeiten, na ja, natürlich ein großer Anreiz, ich will da aber mal meine Hoffnungen nicht zu hoch schrauben. Hoffe jedoch, genug zu verdienen, dass ich wieder in die Rentenkasse einzahlen kann (Mein Rentenbescheid kam letzte Woche und, liebe Leut, was ich Stand heute an Rente kriegen würde ist zum Sterben zu viel und zum Leben zu wenig.) und am Ende des Monats noch ein paar Hundert Euro übrig bleiben, mit denen ich die Haushaltskasse aufpeppen kann.

So meine Wünsche …

 

Wie alles begann … Teil 2

Nach diesem ersten Kontakt mit meiner zukünftigen Sponsorin, ihr Name ist übrigens Jennifer Oatham, und ich werde ihr später noch einen vollen Blog-Eintrag widmen, hatte ich erstmal eine (fast) schlaflose Nacht. So viele Fragen, die mir durch den Kopf gingen, so viele Selbstzweifel. Will ich diesen Weg wirklich gehen? All die Vorbehalten gegen Direkt- und Strukturvertrieb und warum hat diese Vertriebsform eigentlich so einen schlechten Ruf? Und nicht zuletzt bin ich diese Person? Kann ich das leisten? Kann ich mit der Zurückweisung umgehen, dass Leute irgendwann mal schon abwinken wenn sie mich nur von weitem sehen oder sich hastig umdrehen und in die andere Richtung laufen? Eines weiss ich bestimmt, ich bin nicht die, die dem Eskimo den Kühlschrank verkauft. Das kann ich nicht und das will ich nicht. Wenn ich etwas empfehle/verkaufe, dann nur wenn ich weiss, dass dieses Produkt meinem Gegenüber einen Mehrwert bringt. Sonst stelle ich mich lieber in eine Bäckerei und verkaufe Brot, so weiss ich, dass meine Kunde dann zumindest lecker Brot zum Frühstück hat.

Warum hat Direktvertrieb eigentlich so einen schlechten Ruf?

Ich will mich da gleich an meine eigene Nase packen. Auch ich rümpfe die Nase, wenn ich Direktvertrieb höre. Ich war noch nie bei einer Tupper-, Schmuck-, Handtaschen- oder Dildo-Party (<- mein Gott, das gibt es wirklich!!! – Kopfkino aus!). Eine meiner Bekannten vertreibt ein Nahrungsergänzungsmittel im Direktvertrieb und ich habe ihr gerne etwas abgekauft, nicht so sehr weil ich von dem Produkt überzeugt war, sondern weil ich ihr etwas abkaufen wollte. Ich bin auch mal zu einer Prowin-Veranstaltung gegangen. Auch hier nicht wegen den Produkten, sondern weil wir neu in den Ort gezogen waren, und ich dachte vielleicht lerne ich da ein paar Mädels kennen und kann neue Kontakte knüpfen. Auch da habe ich etwas gekauft, weil ich natürlich meiner Nachbarin zu ihrem „Gastgebergeschenkchen“ verhelfen wollte. In beiden Fällen habe ich also etwas gekauft, von dem ich eigentlich nicht überzeugt war, nur um meiner Freundin/Bekannten einen Gefallen zu tun und ich habe es GERN getan. Nach zwei Erfahrungen kann ich ja nun wirklich nicht behaupten, Experte auf diesem Gebiet zu sein. Warum denke ich bei Direktvertrieb „iiih, pfui, bäh!“?

Viel hat natürlich mit Klischee zu tun. Wie ich in meinem ersten Blogeintrag bereits erwähnte, bei Direktvertrieb habe ich sofort das Bild des schleimigen Haustürvertreters vor Augen, der unbedarfte Hausfrauen in irgendwas hineinquatscht. Dieses Bild haftet fest, obwohl es heute wohl kaum mehr jemanden gibt, der tatsächlich von Haustür zu Haustür läuft. Zumal er sich heutzutage vermutlich vor mehr geschlossenen als offenen Haustüren wiederfinden würde, da die meisten Frauen selbst berufstätig, und alles andere als unbedarft sind.

Dazu kommt, dass es wohl immer noch irgendwie ein „G’schmäckle“ hat, wie der Schwabe sagt, wenn man an einer Empfehlung verdient. Warum, kann ich nicht erklären, denn in beiden Fällen in denen ich gekauft habe, habe ich es ohne schlechtes Gefühl getan (wie z.B. sich ausgenutzt fühlen), sondern ich WOLLTE, dass meine Bekannte etwas an mir verdient. Wenn ich in einen Laden gehe, Beratung einfordere und nachher mit dem empfohlenen Produkt in der Tasche wieder gehe, dann habe ich ja auch kein schlechtes Gefühl?!

In beiden Fällen habe ich keine Anschlusskäufe getätigt. Warum? Weil ich von den Produkten nicht überzeugt war. Quintessenz meiner Überlegungen bis dahin, das Produkt muss der absolute HAMMER sein! Sonst brauchst du erst gar nicht damit anfangen. Wenn die Produkte überzeugend gewesen wären, dann hätte ich lieber meine Freunde an mir verdienen lassen als irgendjemand Fremden. Wenn das Produkt mir nicht den Mehrwert oder zumindest einen vergleichbaren Wert bringt, kaufe ich es nicht mehr, Freundschaft hin oder her. Wir sind alle nicht in der Position, Geld zu verschenken.

Am nächsten morgen, habe ich Jen kontaktiert und über sie die Younique 3D Mascara bestellt.

Frage an Euch, habt Ihr ein negatives Gefühl bei Direktvertrieb? Würdet Ihr einen kleinen Kommentar hinterlassen, welche Erfahrungen Ihr damit gemacht habt? Würde mich wirklich sehr interessieren.

Herzlichst,

Eure Eva

 

 

 

Wie alles begann … Teil 1

 Die Ausgangssituation

Ich bin 41 (mache ich das gerade wirklich öffentlich???), seit bald 6 Jahren aus dem Berufsleben draussen und Mama eines vierjährigen Sohnes. Mein Mann und ich haben mehrere Jahre in Asien gelebt. Eine unglaubliche Erfahrung, im positiven wie im negativen, über die ich mit Sicherheit später nochmal einen Blogeintrag schreiben werde. Unser Sohn kam im Frühjahr 2011 in Peking zur Welt. Als wir im darauf folgenden Jahr zurück nach Deutschland kamen, war mein Sohn gerade knapp ein Jahr alt und ich hatte keine Arbeitsstelle zu der ich zurückkehren konnte. Fand ich damals nicht so schlimm, weil ich sowieso Zuhause bleiben wollte bis mein Sohn 3 Jahre alt ist. Im Frühjahr 2014 haben wir ein Haus gekauft, mit Umzug, unzähligen Baustellen etc. pp. wurde es dann Herbst bis ich anfing, die ersten Bewerbungen zu schreiben. Was soll ich sagen? Die Arbeitswelt hat sich nicht um mich gerissen. Zumal ich ja auch nur Teilzeit arbeiten will. In der Rückschau und mit dem Wissen von heute muss ich auch zugeben, dass ich nicht wirklich mit dem Herzen dabei war. Die Vorstellung in das Hamsterrad des Büroalltags zurückzukehren, immer noch hauptberuflich Mama zu sein, ein Haus mit Garten zu versorgen, all das schien sich wie ein unbezwingbarer Berg vor mir aufzutürmen. Natürlich würde ich das schaffen, Millionen von anderen Frauen schaffen das jeden Tag. Ich hatte/habe einfach einen heiden Respekt davor.

Facebook

Ich bin bekennender Facebook-Junkie. Das erste was ich morgens mache, nach dem mein Sohn im Kindergarten ist, ist, mich mit einer frischen Tasse Tee an den Computer zu setzen und auf Facebook zu gucken, was die Welt so alles getrieben hat während ich schlief. So war es auch an diesem Tag. Ein unschuldiger Eintrag auf der Seite einer entfernten Bekannten sollte der Anstoß zu einer völlig neuen Gedankenrichtung werden. Das war es was ich am morgen des 8. Februar gelesen habe: „Do any of my lovely HK friends know anyone in Germany or Mexico they could help me connect with? Younique is launching in both markets and I want to offer this amazing opportunity to other ladies! Let me know guys? Thank you! Much love!“ Auf diesen Eintrag habe ich kommentiert, dass ich in Deutschland lebe und man mir die Info schicken kann. So kam der Stein ins Rollen. Am nächsten Tag habe ich eine lange E-mail mit einer Fülle an Informationen bekommen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch nie von der Firma Younique gehört, auch nicht von ihrem Verkaufsschlager, der Younique 3D Mascara. Die beiden ersten Worte, die mir sofort ins Auge gestochen sind waren „direct sales“ (dt. Direktverkauf) und MLM (=multi level marketing, dt. Strukturvertrieb). Ich schüttelte mich, wie ein nasser Hund und war drauf und dran, sämtliche E-Mails in den Papierkorb zu verfrachten …

… Fortsetzung folgt in „Wie alles begann … Teil 2“

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